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Wasserbetten Arten, inkl. Vor-und Nachteile


© Glebstock (Fotolia)
Wasserbetten gelten zu Recht als echtes Highlight im Schlafzimmer. Keine andere Art von Betten erzeugt mehr Assoziationen mit Luxus, Komfort und einem erholsamen Schlaf. Bis in die 1960er Jahre wurden die bequemen Betten hauptsächlich für medizinische Zwecke eingesetzt. Seitdem nutzen immer mehr Menschen die Vorteile der Wasserbetten und leisten sich diesen persönlichen Traum für das eigene Schlafzimmer. Denn Wasserbetten sind längst nicht mehr so teuer wie viele meinen. Auch die Legende vom überfluteten Schlafzimmer durch ein kaputtes Wasserbett ist nicht mehr so verbreitet wie noch vor einigen Jahren.

Möchten Sie sich auch den Traum vom eigenen Wasserbett erfüllen? Hier erhalten Sie einen kurzen Überblick über die verschiedenen Arten von Wasserbetten. Bei uns auf www.moebelanzeigen.at gibt es regelmäßig neue Angebote für Wasserbetten zu fairen Preisen.

Welche Arten von Wasserbetten gibt es?



Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Hardside- und Softside-Wasserbetten. Daneben gibt es noch Schlauchsystem- und Leichtsystem-Betten.

Bei sämtlichen Wasserbetten besteht der Kern natürlich aus Wasser. Damit dies gerade im Winter nicht zum Kälteproblem wird, werden die meisten Modelle von unten beheizt. Die klassischen Modelle verfügen dann über eine Einkammer-Matratze als Hülle, eine extra Sicherheitsfolie und einen stabile Rahmen aus Holz, Kunststoff oder Metall. Der feste Rahmen verleiht ihnen auch den Namen Hardside-Betten. Der Vorteil dieser Betten ist die größtmögliche gerade Liegefläche. Da die Matratze bei diesen Betten mit dem Bettkasten abschließt wird der Platz vollständig genutzt. Ein Nachteil ist hier das Ein- und Aussteigen. Die Matratze gibt bei Druck schnell nach, so dass die stabile Bettkante zum echten Hindernis wird. Gerade ältere Menschen können dadurch Probleme bekommen.

Als Softside-Wasserbetten bezeichnet man Modelle, die statt eines festen Bettkastens nach innen angeschrägte Rahmen aus Schaumstoff haben. Das Ensteigen ist somit erleichtert und man stößt nicht an die harten Kanten des Rahmens. Es sieht so aus, als würde sich diese Variante gegenüber den Hardside-Betten langsam durchsetzen. Die Softside-Betten sind zudem nicht an einen bestimmten Rahmen gebunden und können damit in die meisten herkömmlichen Betten integriert werden. Achten Sie beim Kauf eines Softside-Modells aber auf die verkleinerte Liegefläche durch den Schaumstoffrand. Das können, je nach Ausführung, 10-30 cm sein.


Wem die üblichen Wasserbetten zu beweglich sind, wer sich also nach mehr Stabilität beim Liegen sehnt, für den empfehlen sich Schlauchsystem-Wasserbetten. Bei diesen Modellen besteht das innere der Matratze aus mehreren abgetrennten Wasserschläuchen. Die Wasserverdrängung ist dadurch eingeschränkt und die Bewegung des Wassers gehemmt. Manchmal reichen bereits zwei getrennte Wasserkammern aus, um den Effekt der Wellenbewegung einzudämmen. Gerade wenn Sie zu zweit in dem Bett schlafen, kann das eine sinnvolle Lösung sein. Generell sollte ein Doppelbett über zwei Kammern verfügen, wenn der Gewichtsunterschied zwischen Ihnen und Ihrem Partner/Partnerin mehr als 15 kg beträgt. Bei zwei Kammern können Sie außerdem die Temperatur auf beiden Schlafplätzen individuell regulieren. Dazu empfiehlt sich ein Trennkeil, der mit Luft oder Gel gefüllt ist. So wird die Wärme nicht übertragen. Der Keil vermindert zusätzlich eine große Wellenbewegung.

Ein interessanter Kompromiss sind Leichtsystem-Wasserbetten. Hier ist der Wasserkern lediglich zehn Zentimeter dick. Der Rest der Matratze besteht aus Schaumstoff. Diese Modelle sind sehr viel leichter als herkömmliche Wasserbetten und verbinden die Eigenschaften eines Wasserbetts mit denen herkömmlicher Betten.

Pflege von Wasserbetten



Damit Sie lange Freude an Ihrem neuen Wasserbett haben, gilt es einige Pflegetipps zu beachten.
  • Reinigen Sie Ihr Wasserbett regelmäßig. Kleine Hautschuppen und andere Verunreinigungen wirken auf die Dauer wie Schmirgelpapier. Drei- bis Viermal im Jahr sollten Sie die Oberfläche daher gründlich abwischen. Mit speziellen Vinylreinigern erneuern Sie zusätzlich die Schutzschicht.
  • Einmal im Jahr braucht das Wasser eine Auffrischung. Dazu genügt es, Wasserbett-Conditioner hinzuzugeben. Damit ersparen Sie sich einen umständlichen Wasserwechsel.
  • Regelmäßiges Entlüften der Matratze verhindert unangenehme Geräusche. Beachte Sie dafür die Gebrauchsanleitung.
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