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Richtiges Lagern & Temperieren von Wein für optimalen Genuss



Tipps für optimalen Weingenuss
© contrastwerkstatt, RAM (Fotolia)
Die meisten Weintrinker kaufen sich ihren liebsten Wein und genießen ihn relativ zügig. Wird dieser jedoch nicht zeitnah konsumiert, stellt sich früher oder später die Frage, wie man diesen eigentlich am besten lagert. Damit dies wie gewünscht funktioniert und die Weinqualität nicht darunter leidet, sollten die folgenden Punkte beachtet werden.

Wie sollte man Weine optimal lagern?



Die meisten Weine können nur eine gewisse Zeit gelagert werden. Idealerweise werden sie an einem dunklen Platz aufbewahrt. An diesem sollten zudem auch immer konstante Temperaturen zwischen acht und zwölf Grad Celsius herrschen. Wichtig ist, dass diese möglichst immer identisch sind und nicht zu stark schwanken. Darüber hinaus können die Flaschen idealerweise liegend, schräg oder auch stehend gelagert werden. Der Lagerort sollte möglichst ruhig und keinen Erschütterungen, wie zum Beispiel von einer Waschmaschine oder Fremdgerüchen, etwa von einem Öltank, ausgesetzt sein. Denn auch diese bekommen Wein nicht gut. Übrigens lässt sich durch die liegende Lagerung verhindern, dass Naturkorken austrocknen oder spröde werden, wie beispielsweise in einem Weinregal.

Damit der Wein nicht so schnell durch einen erhöhten Sauerstoffaustausch altert oder auch die Füllhöhe nicht negativ beeinflusst wird, sollte im Lagerraum eine hohe Luftfeuchtigkeit von 60 bis 80 Prozent vorherrschen. Diese lässt sich zum Beispiel ganz einfach erreichen, indem einfach ein Eimer mit Wasser in der Nähe der Flaschen aufgestellt wird.

Wie lange hält ein Wein eigentlich?



Geschlossene Flaschen können problemlos ein bis fünf Jahre gelagert werden. Sogenannte Beerenauslesen halten dagegen sogar 20 Jahre und länger. Wenn eine Weinflasche allerdings geöffnet wurde, kann der Wein mit der Zeit oxidieren. Das bedeutet, dass er mit dem Sauerstoff der Luft reagiert. Dabei verändern sich die Farbe, der Geruch und auch der Geschmack des Weins. Nach einer gewissen Zeit entwickelt sich dieser dann zu Essig. Solch ein Vorgang kann bis zu mehrere Wochen dauern. Der Wein ist dann zwar nicht schädlich, sollte aber besser nicht mehr verzehrt werden.

Sehr interessant ist in diesem Zusammenhang, dass einige Weinsorten sogar extra und gezielt mit Sauerstoff in Kontakt gebracht werden. Auf diese Weise entstehen zum Beispiel die beliebten Getränke Portwein, Sherry und Madeira mit ihren typischen Noten.

Ist geöffneter Rotwein oder geöffneter Weißwein länger haltbar?



Geöffneter Rotwein hält länger als sein weißer Bruder. Denn er enthält sogenannte Gerbstoffe mit dem Namen Tannine, die wie eine Art Konservierungsmittel wirken. Das gilt übrigens auch ganz allgemein für Zucker. Denn je süßer ein Wein ist, desto länger kann er nach Öffnen der Flasche noch getrunken werden. Zudem oxidiert das Getränk schneller in fast leeren als in fast noch vollen Behältnissen, da sich mehr Luft in diesen befindet.

Bei welcher Temperatur sollte Wein gelagert werden?

Wein sollte Idealerweise bei acht bis zwölf Grad Celsius gelagert werden. Die Temperatur wird immer wieder gemessen und muss konstant bleiben. Viele Liebhaber lagern ihn hierfür im Weinkeller auf einem Weinständer oder in einem Weinregal oder besitzen einen Weinkühler oder einen sogenannten Weinkühlschrank, auf den aber noch zu einem späteren Zeitpunkt genauer eingegangen wird.

Wie ist die ideale Trinktemperatur bei Weinen?



Weißweine werden in der Regel kühl getrunken und Rotweine zumeist bei 16 bis 18 Grad Celsius. Allerdings sollten hierbei noch einige weitere Punkte beachtet werden. Je jünger, leichter und auch fruchtiger ein Rebensaft ist, desto schlechter kommt er mit Wärme zurecht. Wird dieser allerdings zu kalt in Weingläsern serviert, kann er nicht wie gewünscht sein Aroma entfalten. In einem solchen Fall sind die wertvollen Aromen wie auch Extrakte nicht mehr riech- und schmeckbar.

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Prosecco, Champagner wie auch alle anderen schäumenden Getränke werden am besten bei sechs bis sieben Grad Celsius getrunken. Allerdings kann es hierbei immer vorkommen, dass auf dem Etikett des ein oder anderen Produktes andere Angaben zu lesen sind. Denn diese wissen am besten, wie ihre Getränke am besten schmecken.

Generell gilt aber, dass eine niedrige Temperatur verhindert, dass sich der Geschmack eines Weins entfaltet. Zu warm servierte Produkte wirken dagegen sehr stark alkoholisch und teilweise auch etwas überladen. Zudem leidet auch die Eleganz eines Weins bei zu hohen Temperaturen.

Dekantieren: Rotwein lüften für volles Aroma



Rotwein dekantieren
© Klaus Eppele (Fotolia)
Das sogenannte Dekantieren wird gemacht, damit der Rotwein atmen kann. Hierbei nutzt er den einströmenden Sauerstoff, um seine Aromen ideal entfalten zu können. Das Getränk wird in eine Karaffe geschüttet, der auch als Weindekanter bezeichnet wird. Letzterer hat eine spezielle Form und eine bauchige Mitte sowie einen Hals, der nach oben hin immer dünner wird. Dadurch ist die Kontaktfläche zwischen dem Wein und dem Sauerstoff recht groß, wodurch Ersterer atmen und sein Aroma entwickeln kann.

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Das Dekantieren ist vor allem bei Rotwein zu empfehlen, der einen sehr hohen Tanningehalt hat und sonst eher etwas pelzig schmeckt. Beim Umfüllen in die Karaffe kann er teilweise etwas blubbern. Das bedeutet dann, dass er mehr Sauerstoff erhält und sich seine Aromen schneller entwickeln. Anschließend schmeckt der Wein weich und nicht mehr so verschlossen. Allerdings muss hierbei auch immer beachtet werden, dass älterer Rotwein bei dieser Art des Umfüllens schnell umkippt. In einem solchen Fall kann das zuvor gewonnene Aroma bereits nach einer halben Stunde wieder entweichen.

Was sind die Vorteile von einem Weinkühlschrank?



Lagerung im Weinkühlschrank
© RAM (Fotolia)
Ein spezieller Weinklimaschrank hat viele Vorteile. Zunächst einmal lässt sich bei ihm die exakte und für alle Getränke ideale Temperatur schnell und einfach einstellen. Darüber hinaus können unterschiedliche Temperaturzonen erzeugt werden, um Wein gleichzeitig zu lagern, zu kühlen und auch zu temperieren. Zudem ist dieser keinen Temperaturschwankungen zwischen den einzelnen Jahreszeiten und auch keinen störenden Erschütterungen ausgesetzt.

Ein weiterer Vorteil des Weinkühlschrankes ist, dass er eine ideale Lufttemperatur erzeugen kann. Er hält diese stets konstant aufrecht und bietet auch Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung. So werden die Weinflaschen kühl, dunkel und bei idealer Lufttemperatur gelagert und halten daher auch länger. Einige Modelle verfügen sogar über dunkles Glas in der Front und schützen den Wein daher noch besser.

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Unabhängig von all unseren Tipps bleibt uns nur noch "Prost" zu sagen!


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