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Energieeffizienzklassen im Überblick



Wer sich einen neuen Kühlschrank, Gefrierschrank, eine Wasch- oder Spülmaschine kaufen möchte, sollte neben den Maßen und dem Preis immer auch auf die Energieeffizienzklasse des jeweiligen Gerätes achten. So lässt sich über lange Sicht eine Menge an Energiekosten einsparen. Doch was genau sind diese Energieeffizienzklassen, welche gibt es und was kann damit eingespart werden? Diesen Fragen wollen wir hier einmal auf den Grund gehen.

Das sagt die Energieeffizienzklasse aus



Energieeffizienzklassen
© cevahir87 (Fotolia)
Da alle europäischen Hersteller von Kühlschränken und Co. vom Gesetz her verpflichtet sind, ihre Produkte mit einem sichtbaren Energieverbrauchsetikett zu versehen, hat es der Verbraucher im Grunde leicht, ein energiesparendes Gerät zu kaufen. Vorausgesetzt er weiß auch genau, was die einzelnen Energieeffizienzklassen aussagen.
Unterteilt sind die Energieeffizienzklassen von A+++ im grünen Balken bis D im roten Balken. D würde demnach am meisten Energie verbrauchen, kann aber ruhig vernachlässigt werden, da alle neuen Geräte nur noch verkauft werden dürfen, wenn sie mindestens die Energieeffizienzklasse A erreichen.

Haben Sie beispielsweise noch einen Kühlschrank in Gebrauch, der die Energieeffizienzklasse B hat, benötigt dieser pro Jahr etwa 360 Kilowattstunden Strom. Legt man einen Strompreis je Kilowattstunde von 30 Cent zugrunde, bezahlen Sie für dieses Gerät jährlich 108 Euro. Kaufen Sie nun einen Kühlschrank mit der derzeit besten Energieeffizienzklasse A+++, benötigt dieser im Jahr nur noch 130 Kilowattstunden, also 39 Euro. Dies macht jedes Jahr eine Ersparnis von 69 Euro aus! Dies Beispiel bezieht sich aber nur auf den Kühlschrank. Tauschen Sie also nach und nach alle älteren Geräte gegen solche mit der Energieeffizienzklasse A+++, können grob überschlagen zwischen 200 bis 400 Euro Energiekosten jährlich eingespart werden.

Selbst unter den Energieeffizienzklassen mit einem A sind große Unterschiede



Nun könnte man als Verbraucher meinen, ein Gerät mit der Energieeffizienzklasse A würde ja schon reichen, um viel Energie zu sparen. Doch Vorsicht! Auch wenn ein solches Gerät natürlich weniger Energie benötigt, als ein Altes mit einer Energieeffizienzklasse B oder schlechter, so verbraucht es doch 70 Prozent mehr, als ein Vergleichbares der Energieeffizienzklasse A+++. Viele scheuen beim Kauf eines Gerätes mit Energieeffizienzklasse A+++ vor dem deutlich höheren Preis zurück. Doch wer sich die Mühe macht, die Einsparungen beim Verbrauch zu ermitteln wird schnell merken, dass sich so der Anschaffungspreis schon nach kurzer Zeit amortisiert hat. Egal, ob es sich um einen kleinen Singlehaushalt oder eine Großfamilie handelt, wer alle seine alten elektronischen Großgeräte gegen neue mit Energieeffizienzklassen A+++ austauscht, kann eine Menge Geld sparen und ganz nebenbei auch noch etwas für die Umwelt tun.


Doch nicht nur die Energieeffizienzklasse ist wichtig



Nun wissen Sie zwar über die Energieeffizienzklassen bescheid, doch um noch mehr Energie zu sparen, sollten Sie beim Kauf auch diese Kriterien berücksichtigen:
die richtige Größe - kleine Haushalte sollten keine großen Geräte verwenden, da diese unnötig Energie verbrauchen
kein Gefrierfach im Kühlschrank, wenn zusätzlich ein Gefriergerät vorhanden ist
bei Kühl- und Gefrierschränken auf einen kühlen Standort achten
vorab seriöse Testberichte von unabhängigen Experten lesen

Wenn diese Tipps berücksichtigt und die besten Energieeffizienzklassen gewählt wurden, freut sich nicht nur die Umwelt sonder auch der Geldbeutel sehr!


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